Rhein-Main-Neckar-Ushergruppe

Persönliche Berichte von Begegnungen


Termine 2017

Jahresprogramm Usher-Selbsthilfegruppe Rhein-Main-Neckar


08. April

Besuch einer Tanzschule in Worms

Wer hat Lust das Tanzbein zu schwingen? Ob jung oder alt, geübt oder weniger geübt.
Wie ist es für uns Sehbehinderte auf einer Tanzfläche Spaß zu haben und trotzdem die Orientierung zu behalten? Z.B. mit schwungvollem Disco Fox, Cha Cha Cha ...

Zeit:  11:00 bis 12:30 Uhr, 1 Std. Mittagspause (evtl. Pizza, Nudeln, Butterbrote ...) und von 13:30 bis 15:00 Uhr

Anmeldeschluss: 26. März 2017, nähere Infos bei Erich


3. Mai bis 5. Mai

Sight City in Frankfurt

Am Do. 4.5.2017 wollen wir am SightCityTag im Frankfurter Flughafen um 13:15 Uhr beim "Paulaner" ein Mittagessen einnehmen und uns
austauschen.
Vor und nach dem Mittagessen sowie An- und Abreise soll bitte jede/r eigenständig planen!

Treffpunkt ist der Empfang bzw. Informationstand der SightCity um 13 Uhr!
Von dort gehen wir gemeinsam zum "Paulaner".

Gebt mir bitte bis 30. April `17 Bescheid, wer beim Mittagessen dabeisein möchte, damit ich die Personenzahl beim "Paulaner" angeben kann!

EmailErich Stadler

Wenn jemand Fragen hat, Susann und Henry sind um 10:00 Uhr im Foyer!

Info von der SightCity:
www.sightcity.net


10.Mai bis 14.Mai

Usher-Seminar in Saulgrub
Anmeldung über die Homepage www.leben-mit-usher.de.

15. Juli

Weingutbesichtigung und Weinbergwanderung

Sehbehinderter Winzer leitet mit seiner Frau einen Weinbaubetrieb in 67591 Wachenheim im Zellertal bei Worms. Wir machen eine Weingutbesichtigung mit 2-stündige Weinbergwanderung (mit Verköstigung, Wein, Traubensaft und Wasser).

25 € pro Person. Evtl. Übernachtungsmöglichkeiten nach Absprache vorhanden.

02. September
Eine Lama-Wanderung in Hessen ist in Planung

16. September
Stadtführung in Bensheim an der Bergstraße

Ernst Meschede bietet eine Stadtführung in Bensheim an der Bergstraße an. Er wird über die Geschichte und Bedeutung der Häuser und Gassen im späten Mittelalter berichten und danach geht es in ein Restaurant in der Stadt. Anschließend eine 500m Wanderung zum hohen Kirchberg  (Parkplatz für PKW vorhanden). Rückweg zum Bahnhof 1 km.
Ankunft im Bahnhof Bensheim wäre um 11:00 Uhr, die Rücklreise ist um 16:00 Uhr vorgesehen.

BITTE BEACHTEN: Ernst übernimmt die Organisation und die Anmeldung.

Anmeldeschluss: 02. September 2017

Emailernst meschede

oder Tel. 06201 - 84 55 897

28. Oktober             
Treffen im Schwerhörigenhaus in Stuttgart- Vaihingen (Vortrag eines Optikers über Hilfsmittel), Mittagessen und vielleicht noch etwas....

16. Dezember
Besuch eines Weihnachtsmarktes: Zur Auswahl stehen Ladenburg, Heidelberg oder ein anderer "kleiner" Weihnachtsmarkt


Diese Termine nennen wir unsere festen Termine. Es finden jedoch auch spontane Treffen statt, die in einer Rundmail von Erich bekannt gegeben werden. Wer in den Email-Verteiler aufgenommen werden möchte, meldet sich bitte bei Erich. (nur für Mitglieder des Vereins)

Wenn ihr eine Veranstaltung vorschlagen möchtet, welche auch für andere Usher-Betroffene interessant sein könnte, dann meldet euch bei Erich.

EmailErich Stadler


Neu aufgenommen haben wir das Vorbereitungstreffen für das Lormen. Immer wieder stellen wir fest, dass manche Worte einfach nicht verstanden werden. Es hilft dann, das Wort zu lormen.

Wer möchte, kann eine Spende für die Gruppe tätigen mit dem Vermerk "Freizeit RMN". Die Spende wird vom Verein entgegen genommen und an die Regionalgruppe weitergeleitet. Wir verwenden dieses Geld dann für Ausflüge, Saalmieten oder ähnliches für unsere Gruppe.


Gründung der Rhein-Main-Neckar-Ushergruppe

Am 02.06.2011 hat sich eine neue Ushergruppe aus dem Raum Rhein-Main-Neckar gegründet. Diese Gruppe entstand unter dem Verein „Leben mit Usher-Syndrom e.V.“. Lesen Sie den Entstehungsbericht auf der nächsten Seite


Kontakt

Nähere Infos zu den Treffen gibt es bei den Ansprechpartnern der Rhein-Main-Neckar-Usher­gruppe

Email  Susann und Erich


Berichte von Begegnungen 2015

Ägypten im Reiß-Museum Mannheim am 24.01.2015
von Susann

Wir waren insgesamt 8 Personen um die ägyptische Geschichte der Pharaonenzeit anzuhören. Vorher trafen wir im Museum-Café um uns aufzuwärmen und  verschiedene Sachen zu klären. In der Museum-Ausstellung bekam jeder ein Audiogerät zum Umhängen und wir Usher erhielten noch zusätzlich Kopfhörer. An jedem Stand stand eine Nummer, die Nummer wird in das Audiogerät eingegeben. Daraufhin wird alles über die Geschichte der Pharaonen an dem jeweiligen Stand erklärt. Es gab verschiedene Stationen: das Leben in einem Haus, die Jagd und die Waffen dazu, der Handel mit anderen Völkern und noch vieles mehr.  In einem kleinen Zimmer konnten wir Eindrücke über das Innere eines Grabmals sammeln. Natürlich durften auch Mumien und Grabbeigaben nicht fehlen.

Die Ausstellung war sehr interessant und lehrreich. Anschließend waren in einem anderen Café, dort gab es zum Abschluss Kaffee und Kuchen.


Berichte von Begegnungen 2014

LmU – RG RMN: Draisinefahrt am 09.08.2014
von Wolfgang

Am Samstag, dem 09. August 2014, trafen etwa 25 Mitglieder und Begleitpersonen gegen 10 Uhr vor dem Draisine-Hof in Bornheim bei Landau in der Pfalz ein. Die Erwartungen an und die Vorfreude auf das Schienenabenteuer waren gleichermaßen groß. Dann öffnete der Betreiber der Draisine-Flotte das Tor und zeigte uns die Verkehrsmittel. Er demonstrierte die Handhabung und erläuterte die wichtigsten Verkehrsregeln.

Eine Draisine ist eine Kombination aus Fahrrad und Eisenbahn und bietet Platz für maximal 7 Personen. An ihrer Front befinden sich  drei „Arbeitsstellen“, die mit Sattel und Pedal an das Fahrrad erinnern. Dahinter sind sogenannte Logenplätze, die verständlicherweise sehr begehrt waren.

Herr Erich Stadler als Organisator der Veranstaltung hat für die Gruppe fünf Exemplare gebucht. Jeweils 3 Freiwillige bestiegen den Sattel und durften als Pedalritter fungieren. Das rechte „Mitglied“ in dieser Reihe war zugleich für die Handbremse verantwortlich und trug deswegen eine rote Warnweste.

Nach einem kurzen Regenguss zur Begrüßung war es um 11 Uhr soweit. Die 13 km lange Strecke von Bornheim bis Lingenfeld wurde freigegeben. Im Sicherheitsabstand von 50 Metern starteten die Schienenfahrzeuge, und mit voller Kraft wurde ordentlich in die Pedale getreten.. Vor jedem der insgesamt elf Straßenübergänge sammelten sich alle 5 Draisinen. Anschließend wurde per Knopfdruck die rote Warnlampe für den Straßenverkehr aktiviert, die zwei Schranken manuell hochgeklappt und alle Draisinen per Hand über die Asphaltstrecke geschoben. Danach ging es auf dem Gleis zum nächsten Übergang weiter. So ratterten wir im Schatten der Bäume und Sträucher mehr oder minder fröhlich „nur“ bis zum vorletzten Haltepunkt in Westheim, weil der Ausflugsschuppen in Lingenfeld abgebrannt ist. Zuerst musste an jeder Draisine ein Hebel so lange hin und her bewegt werden, bis ihre 4 Reifen zum Vorschein kamen. Erst dann konnten die Fahrzeuge von der Schiene zum Abstellplatz gerollt werden. Darauf folgte im Lokal direkt am Gleis eine zweistündige Mittagspause.

Um 15 Uhr traten wir bei weiterhin überaus schönem Wetter die Heimreise an. Die Draisinen wurden wieder auf die Schiene gesetzt und die 4 Räder durch Hebelbetätigung sozusagen verstaut. Mit nun etwas weniger Power, aber immer noch gut gelaunt wurde zurückgestrampelt. Und die Prozedur an den Straßenübergängen ging wieder von vorne los. Um 17 Uhr fuhren wir in die Gerätescheune ein.

Zum Schluss gab es ein geselliges Beisammensein in einer gemütlichen Gaststätte in Bornheim.

Fortan schwelgen wir alle in Erinnerungen an dieses tolle Erlebnis, und vielleicht träumt der Eine oder Andere schon von der nächsten lustigen Draisinefahrt.


Berichte von Begegnungen 2012

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